Ibiza / Die Insel Ibiza

Kultur

Wer Ibizas Geschichte für sich entdeckt, wird seinen Besuch sicher noch intensiver genießen. Megalithkultur, Phönizier, Römer, Vandalen, Byzanz, Mauren und die christliche Reconquista im Jahr 1235 – all diese Epochen haben Ibiza bis heute geprägt. Museen, Baudenkmäler und architektonischen Funde werden uns dabei helfen, das Mosaik der Kulturen besser zu verstehen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Und auch das kulturelle und gesellschaftliche Leben von heute werden wir dank diesem Rückblick auf die Geschichte besser begreifen. Lassen Sie sich die spannende Geschichte Ibizas nicht entgehen – denn auch Sie gehören längst zu den Verfassern und Protagonisten von deren neuestem Kapitel. 

Der Altstadtbereich hinter den Stadtmauern von Eivissa wird traditionell Dalt Vila genannt. Die Befestigungsanlagen gehen auf Felipe II zurück, der die Stadt so gegen Osmanen und Piraten schützte. Vier Tore bieten Zugang zum Altstadtkern hinter den Stadtmauern von Dalt Vila. Das Haupttor trägt den Namen Portal de Ses Taules und liegt über dem Hafenviertel La Marina, von wo aus der Weg durch die Festungsmauern über eine Rampe und eine Zugbrücke führt. Das Tor säumen zwei römische Statuen. Direkt hinter dem Tor liegt der Patio de Armas. Von diesem Platz gelangen wir zur Plaça de Vila, dem Herzen des Viertels. Hier liegt auch der Zugang zu den Baluartes. 

Von diesen Schanzen der Festung aus genießt man einen herrlichen Blick über die Bucht, auf Ses Salines und hinüber auf die Insel Formentera. Wir empfehlen auch den Weg hinauf zum Platz vor der Kathedrale. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Kuppel der Kirche Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert. Hier liegt auch das Museo Arqueológico de Ibiza, in dem bedeutende Funde aus jener Zeit gezeigt werden, als die Karthager den Mittelmeerraum beherrschten. 

Neben dem Archäologischen Museum liegt der Puig des Molins, mit über 3.000 Gräbern die weltweit größte erhaltene Nekropole aus phönizisch-punischer Zeit.

Der Bereich um und hinter den Stadtmauern Ibizas wurde 1999 von der Unesco zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Zu dem von der Unesco geschützten Bereich gehören auch das punische Gräberfeld auf dem Puig des Molins, die Reste der phönizischen Siedlung von Sa Caleta und die Seegraswiesen des Naturparks Ses Salines.

Auf Ibiza ist eine antike Höhlenkultstätte erhalten, in der die Phönizier Tanit verehrten, ihre Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit.Es handelt sich um die Cova des Culleram im Gemeindegebiet von Sant Joan de Labritja in der Gegend um Sant Vicent de Sa Cala im Nordosten der Insel.

Cueva de Can Marçá,der über 100.000 Jahre alten Höhle wurden Knochen und Fossilien von längst ausgestorbenen Nagetierarten gefunden. Gezeigt werden sie heute im Museo de Historia Natural. Die Höhle in den Klippen von Port de Sant Miquel de Balanzat im Gemeindegebiet von Sant Joan de Labritja im Norden Ibizas liegt auf einer Höhe von 10 bis 40 Metern über dem Meeresspiegel. 

Auf dem Weg zum Eingang gelangen wir zunächst zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir einen herrlichen Rundblick über Port de Sant Miquel, den Pas de s'Illa, die Insel Murada und die Torre des Molar genießen. 

Weiter auf dem in die Felsen gehauenen Weg erreichen wir den Höhleneingang in etwa 14 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Hier beginnt der Rundgang. 

Es gibt so viel zu entdecken...

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